100 Jahre Solitude-Rennen
25.07. bis 27.07.2003

Rund um das in den Jahren 1763/1764 erbaute Schloß Solitude fand im Jahr 1903 das erste Bergrennen mit Motor-Fahrrädern statt - auf einem etwa 4 km langen Kurs vom Stuttgarter Westbahnhof zum Schloß. Nach einem 15 Jahre dauernden behördlichen Verbot fuhren 1922 erstmals auch Automobile auf der Strecke - nun ca. 7 km von Heslach zum Schloß. Ab 1925 wurde auf einem ca. 22 km langen Rudkurs gefahren - mit ständig steigenden Zuschauerzahlen. Ab 1935 wurde der heute als historisch bezeichnete Solitude-Ring von 11 km Länge befahren, der mit einem Höhenunterschied von 123 Metern und 26 Links- und 19 Rechtskurven zu den anspruchsvolleren Rennstrecken der Welt zählte. Von 1953 bis 1956 wurde die Strecke auf 8 bis 12 Meter Breite ausgebaut und erhielt nun von der FIA die Zulassung für Autorennen bis hin zur Formel 1. Im Jahr 1966 dann das Ende: Das Innenministerium Baden-Württemberg verbot die Veranstaltung wegen Sicherheitsbedenken - das normale Straßennetz sei zur Durchführung einer solchen Rennveranstaltung nicht mehr geeignet.

Einer der Stars der Veranstaltung war Hans Hermann, geboren 1928, der 1956 während Testfahrten mit dem neuen Mercedes-Benz 300 SL mit 143 km/h Durchschnitt den absoluten Rundenrekord brach. Er ist der Revival-Teilnehmer mit den meisten Solitude-Einsätzen und macht diesmal unter anderem bei einer interessanten Veranstaltung mit: Die jungen Wilden jagen den alten Hasen: 7 aktuelle Formel-3-Piloten versuchen, die Runde exakt in einer von Hans Hermann vorgefahrenen Zeit zu absolvieren.



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